Ich habe gerade einen sehr interessanten Artikel über die sogenannten Vollzeitmamas gelesen. Also die, die nicht arbeiten gehen und zumindest für einige Jahre zuhause die Kinder hüten.
Ich finde solche Mamas klasse. Wenn der Partner morgens aus dem Haus geht und abends wieder kommt und das Konto gedeckt ist, ist das doch super. Ich bin ein totaler Familienmensch und würde am liebsten 24 Stunden bei meiner sein. Das geht aber nicht, deswegen wollen wir ja unsere eigene. Allerdings wäre ich auch keine Vollzeitmama, denn ich beginne im Oktober meine 3- jährige Ausbildung und wenn es jetzt schnell klappt mit dem schwanger werden, müsste ich das Baby auch in andere Hände geben. Zumindest nach dem Mutterschutz. Aber ich würde dafür sorgen, dass es nicht in ganz fremde Hände kommt. Unsere Kirchengemeinde hat nämlich ein tolles Programm für genau solche Fälle. Jeden ersten Sonntag im Monat stellen sich die sogenannten Vollzeitmamas vor, die für ein kleines Taschengeld noch andere Kinder mit betreuen würden. Das sind alles ausgebildete Tagesmütter. Gestern war der erste September und ein Sonntag und deswegen waren Daniel & Ich im Gemeindehaus um schon einmal einige Mütter kennen zu lernen. Wir sind zwar noch nicht schwanger, aber wir wollten uns schon mal informieren, vielleicht auch nur weil die Vorfreude in diesem Monat positiv testen zu können unglaublich groß ist.
Es war jedenfalls sehr interessant. Und wir haben einiges an Informationen mit nehmen können. Da die Mütter jeden Monat aber variieren schauen wir jetzt auf jeden Fall öfter vorbei.
Meine Schwägerin ist jedenfalls auch so eine tolle Vollzeitmama. Sie hat für ihre Kinder alles aufgegeben. Job & letzendlich auch das Stadtleben. Sie wohnt jetzt mit ihren drei Kids und meinem Bruder in einem Vorort, Er fährt jeden morgen ins Büro, sie bringt erst den großen in den Kindergarten und ist dann den ganzen Tag für die beiden kleinen da. Mittags holt sie den großen wieder ab, kocht Mittagessen und Nachmitags kommt dann ihr Mann wieder.
Und das klingt so perfekt. Genauso will ich es auch haben, später wenn ich meine Ausbildung beendet habe und vielleicht 1-2 Jahre gearbeitet habe. Es sollte mehr von diesen Vollzeitmamas geben oder Vollzeitpapas ist ja ganz egal. Das setzt natürlich voraus, dass der Partner alleine genug verdient um die Familie zu versorgen.
Ich werde mir darüber nochmal den Kopf zerbrechen, im Moment ist für mich das schönste die Zweisamkeit zu genießen und wir freuen uns auf Oktober, denn da kommt endlich der ganz normale Alltag ins Haus. Und vielleicht auch bald ein kleines Baby :)
Josy
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen